Über mich

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tefania Karampa, Jahrgang 1983, geboren und aufgewachsen in Griechenland, gewann schon mit 17 Jahren bei dem Wettbewerb „Wasserwelten“, für die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover vom Goethe Institut organisiert, den 1. Preis unter den südosteuropäischen Ländern. Abiturient der Deutsche Schule Athen 2001 ( Note: 1,3) hatte fast ein Geschichte und Archäologie Studium hinter sich, als sie 2003 nach Österreich, Wien, wegen Erasmus Austausch kam. Erst dann nahm ihr Leben eine Wendung zur Kunst. Sie kehrte jedoch zurück nach Griechenland, um ihr Studium noch abzuschließen, bevor sie Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Athen studierte. Während des fünfjährigen Studiums lernte sie außer verschiedenen Maltechniken auch 2008 die antike Mosaikkunst lernen, die tief in der griechischen und römischen Geschichte u.a. verwurzelt ist, kennen, welche sie ganz besonders faszinierte. In ihrer Diplomarbeit, die Reihe der Werken „Fließende Grenzen“, brachte sie dann all die erworbenen Kenntnisse aus der Tradition in einem neuen Konzept und Ästhetik zum Ausdruck

Die Faszination für die präkolumbische Kunst, besonders nach der Reise nach Kolumbien, das Heimatland ihres Ehemannes, und die Besichtigung der archäologischen Ausgrabungsstätten u.a. in San Augustin brachte sie dann auch zu einem Kunstgeschichte Masterstudiengang in Dresden, mit Schwerpunkt die lateinamerikanische Kunst, Studium, welches die zwei älteren in einer Art und Weise überbrückt. Gefördert wurde sie von der Institution, „Gouladris“, aus Griechenland. Ihre Masterarbeit hat sie über die kolumbianische Kunstbewegung der 30er Jahren, „Bachuismo“ verfasst, eine Kunstbewegung die verschiedene Elemente aus dem Muralismo Mexikos, aus der europäischen Avantgarde, aus der indigenen Tradition u.a. zusammenbringt um eine „hybride“ neue nationale Kunst zu schaffen. 2002 und 2003 im Sommer, nahm sie an Ausgrabungen in prähistorischen Ausgrabungsstätten im Mittelmeer (Kithira und Antikithira) teil. Seit 2008 leitet sie Sprachkurse, seit 2012 für Spanisch und Griechisch an der Volkshochschule Dresden und bietet auch Führungen in der Schatzkammer der Sächsischen Landes- und Unibibliothek mit Schwerpunkt den Dresdner Maya Codex. Seit Januar 2014 arbeitet sie selbstständig in ihrem Atelier in der Dresdner Neustadt. Stefania Karampa lebt seit 2010 mit ihren zwei Kindern, Foivos und Maya und ihrem Ehemann Gustavo Canon in Dresden. Sie spricht Griechisch, Deutsch, Englisch und Spanisch.